10 Tipps für den erfolgreichen Immobilienverkauf ohne Makler

Sie haben sich dazu entschieden Ihre Immobilie ohne Makler verkaufen? Ohne die nötigen Marktkenntnisse und das rechtliche, bzw. organisatorische Fachwissen birgt ein Immobilienverkauf viele Hürden und Hindernisse. Deshalb teilen wir unser Wissen mit Ihnen, um sie bestmöglich auf die kommenden Herausforderungen in den verschiedenen Phasen des Immobilienverkaufs vorzubereiten.

1. Tipp: Wertermittlung als erster Schritt beim Immobilienverkauf ohne Makler

Den Wert Ihrer Immobilie zu kennen, ist der erste wichtige Schritt für einen erfolgreichen Verkauf. Setzen Sie den Preis für die Immobilie zu niedrig an, erhöhen Sie den Verkaufsaufwand durch die hohe Zahl an Interessenten und verlieren außerdem bares Geld. Wir der Preis zu hoch angesetzt, verschrecken Sie potentielle Interessenten und der Verkauf zieht sich in die Länge.
Eine professionelle Bewertung können Sie durch einen regionalen Immobilienmakler vornehmen lassen. Unsere kostenlose Bewertungsstrecke gibt Ihnen erste grobe Wertschätzung Ihrer Immobilie.

2. Tipp: Relevante Unterlagen beim Immobilienverkauf ohne Makler

Bevor Sie Ihre Immobilie annoncieren können, bzw. sich auf die Suche nach potentiellen Käufern und Käuferinnen begeben können, sollten Sie die nötigen Unterlagen zusammentragen:

Grundriss

Der Grundriss bildet Ihre Immobilie zweidimensional ab und ist für potentielle Käufer und Käuferinnen eines der wichtigsten Merkmale im Exposé. Durch die Raumaufteilung können die Interessenten erkennen, ob die Immobilie Ihren Bedürfnissen entspricht. Deshalb können wir Ihnen nur ans Herz legen, den Grundriss bei jeglicher Präsentation Ihrer Immobilie beizufügen.

Flurkarte

Die Flurkarte gibt Informationen über die Lage des Grundstücks, seine Bebauung und die umliegenden Grundstücke. Sie kann im Katasteramt eingesehen werden, dort können Sie auch eine Kopie anfertigen lassen.

Energieausweis

Der Energieausweis ist ein sehr dringliches Dokument und muss spätestens beim Besichtigungstermin vorliegen. Er gibt Auskunft über die Energieeffizienz einer Immobilie und kann online beantragt werden. Dabei bildet der Energiebedarf die Basisgrundlage für die Messung. Ein positives Ergebnis sollte unbedingt in den Verkaufsunterlagen hervorgehoben werden, da die Attraktivität der Immobilie durch die Energieeffizienz steigt.

Grundbuchauszug

Der Grundbuchauszug kann in Form einer beglaubigten Kopie beim Grundbuchamt beantragt werden. Er ist eine offizielle Auskunft über die Größe der Immobilie und alle Informationen über die Eigentümerverhältnisse und Rechte.

Bauakte

Die Bauakte gibt den Interessenten die nötigen Informationen zu den zum Grundstück gehörenden Baugenehmigungen und den Flächen. Sie sollte spätestens beim Besichtigungstermin vorliegen und kann bei der Stadt oder Gemeinde beantragt werden.

Baulastenauskunft

Die Baulastenauskunft kann bei der Bauaufsichtsbehörde beantragt werden und sollte zusammen mit der Bauakte vorgelegt werden. Hier werden Baulasten aufgeführt, dazu zählen beispielsweise Wegerechte.
In besonderen Fällen werden noch weitere Unterlagen benötigt. Bei älteren Gebäuden können beispielsweise der Bauvertrag und die zugehörigen Denkmalschutzbedingungen wichtig sein. Versuchen Sie ein Mietshaus oder eine Wohnung zu veräußern, so zählen die Mietverträge und Betriebskostenabrechnungen zu den wichtigen Unterlagen. Haben Sie die Immobilie bereits saniert, dann sollten Sie unbedingt die Unterlagen zu den Sanierungsmaßnahmen bereithalten, da sie den Verkaufswert positiv beeinflussen. Auch die Unterlagen zu den Versicherungen oder zur Verwaltung können hilfreich sein.

Laden Sie sich hier unsere Checkliste zur Zusammenstellung von Verkaufsunterlagen herunter, um weiterführende Tipps zu erhalten.

3. Tipp: Erstellung eines ansprechenden Exposés

Das sogenannte Exposé ist häufig der erste Eindruck zu Ihrer Immobilie, also gilt es, zu beeindrucken. Es enthält alle wichtigen Eckdaten und Verkaufsargumente zu Ihrer Immobilie.

Tipps zum Deckblatt Ihres Exposés

Ein einladendes Deckblatt ist das A und O, um möglichst viele potentielle Käufer anzusprechen. Neben einer ansprechenden Überschrift und einem repräsentativen Foto sollten folgende Eckdaten enthalten sein:

• Größe des Grundstücks
• Wohnfläche
• Anzahl der Zimmer
• Baujahr
• mögliches Einzugsdatum
• gewünschter Kaufpreis bzw. Miete

Unser Tipp für Sie: Nutzen Sie bereits die Überschrift, um die besten Merkmale Ihrer Immobilie hervorzuheben, wie  z.B. “modernisierter Ruhesitz in zentraler, grüner Lage”.

Weitere Bestandteile eines Exposés

Es gibt keine Vorgaben, wie Sie Ihr Exposé gestalten müssen. Sie dürfen entscheiden, welche Informationen Sie als relevant und verkaufsfördernd erachten. Sie sollten sich auch in die Lage der Interessenten hineinversetzen und sich fragen, welche Informationen für sie am wichtigsten sind. Unserer Erfahrung nach, sollten folgende Daten unbedingt enthalten sein:

• umfassende Informationen zur Lage und Umgebung
• vollständige Objektbeschreibung
• Grundriss & Fotos
• Angaben aus dem Energieausweis
• falls vorhanden: Wertgutachten

Unser Tipp für Sie: Nennen Sie schon an dieser Stelle mögliche Besichtigungstermine, somit können Sie von Beginn an die Zeit für die Terminvereinbarungen reduzieren.

4. Tipp: Vorbereitung ist das A und O beim Immobilienverkauf ohne Makler

Auch wenn die Wertermittlung, die Zusammenstellung der Unterlagen und die Erstellung des Exposés nur der Anfang des langen Verkaufsprozesses bilden, legen Sie hier schon den Grundstein für Ihren Erfolg.

So gibt Ihnen eine fundierte Wertermittlung später mehr Sicherheit in den Verkaufsverhandlungen und Sie entgehen der Gefahr, Ihre Immobilie zu günstig zu verkaufen. Aussagekräftige Verkaufsunterlagen geben verringern unnötige Nachfragen und sorgen dafür, dass sich nur die Interessenten melden, die wirklich ein ernsthaftes Interesse daran haben, Ihre Immobilie zu kaufen. Die Vollständigkeit der Unterlagen beugt späteren rechtlichen Streitigkeiten vor – so ist zum Beispiel das Fehlen des Energieausweises abmahnfähig und kann von daher teuer werden.

Wenn Sie Ihre Immobilie erfolgreich verkaufen wollen, dann beherzigen Sie unseren Rat und bereiten Sie sich gerade in der Anfangsphase gründlich vor.

5. Tipp: Clever vermarkten für einen erfolgreichen Immobilienverkauf

Mit einer fundierten Immobilienbewertung, der Erstellung eines hochwertigen Exposés und der Zusammenstellung aller Unterlagen haben Sie schon die ersten gemacht – jetzt gilt es den passenden Käufer oder die passende Käuferin zu finden.

Die richtige Zielgruppe ermitteln

Nicht jeder ist bereit, für Ihre Immobilie gleich viel zu bezahlen. Sie haben zum Beispiel ein Haus, mit großer Küche und viel Platz für das familiäre leben? Dann richtet sich Ihre Ansprache ganz klar an Familien oder Paare, welche gerade in der Familienplanung sind. Diese sind auch bereit einen entsprechenden Preis für Ihren Wohntraum zu bezahlen. Während sich wahrscheinlich ein Single weniger dafür interessieren wird.

Treffen Sie mit Ihrer Werbung die richtige Zielgruppe, ist die Chance groß, dass Ihr Haus zu einem Top-Preis verkauft wird.

Gezielte Vermarktung auf Immobilienportalen

Schnell und unkompliziert funktioniert die Vermarktung über die großen Immobilienportale. Dort können Sie einfach Ihre gesammelten Unterlagen und Bilder in einer Kurzfassung online stellen und auf die Interessentenanfragen warten.

Haben Sie vorher eine ganz spezifische Zielgruppe für Ihre Immobilie herausgearbeitet, sollten Sie sich überlegen, wo diese Zielgruppe sonst noch unterwegs ist. Und dort dann ganz gezielt die Werbung schalten.

Der richtige Verkaufspreis

Eine weitere Herausforderung ist der richtige Preis. Wenn Sie vorher eine fundierte Immobilienbewertung durchgeführt haben, dann wissen Sie schon mal, wie viel Ihre Immobilie wert ist. Doch nicht immer entspricht der ermittelte Wert am Ende auch wirklich dem Verkaufswert, denn nehmen noch viele weitere Faktoren Einfluss auf das Endergebnis.

Legen Sie für sich selbst fest, was Ihre Untergrenze für den Verkauf ist und steigen Sie mit einem höheren Preis als dem ermittelten in die Vermarktung ein. So haben Sie noch Spielraum bei den Verkaufsverhandlungen.

erfolgreich eine Besichtigung abhalten

6. Tipp: Besichtigungen richtig planen und durchführen

Die ersten Anfragen werden nicht lange auf sich warten lassen und schon nach wenigen Tagen werden Sich zahlreiche Interessenten bei Ihnen gemeldet haben. Jetzt müssen Sie nur noch die Stecknadel im Heuhaufen finden.

Die richtigen Interessenten zur Besichtigung auswählen

Ihre Zeit ist nur begrenzt, was bedeutet, Sie können nicht endlos viele Besichtigungen durchführen. Deshalb sollten Sie schon im Vorhinein gezielt aussortieren welche Interessenten Sie überhaupt einladen. Wurden vollständige Kontaktdaten angegeben? Sind diese korrekt? Klingt das nach wirklichem Interesse an der Immobilie?

Gehen Sie bei der Auswahl sorgfältig vor, denn mittlerweile gibt es auch einen sogenannten Besichtigungstourismus sowie eine Besichtigungskriminalität.

Gut organisiert in die Besichtigung

Habe Sie eine erste Auswahl an Interessenten gefunden, müssen Sie nur noch Besichtigungstermine vereinbaren. Dabei sind Einzeltermine zu empfehlen, sollten Sie jedoch aus Zeitgründen mehrere Interessenten auf einmal einladen müssen, halten Sie die Gruppen so klein wie möglich.

Haben Sie in den ersten Schritten gut vorgearbeitet, dann haben Sie mit den Besichtigungen weniger Arbeit. Der Interessent bzw. die Interessentin hat dann vorher schon alle notwendigen Unterlagen erhalten und konnte sich schon einen guten Eindruck über die Immobilie verschaffen. Halten Sie trotzdem auch bei der Besichtigung nochmal alle Unterlagen bereit, wie zum Beispiel den Energieausweis. Sie sollten auf aufkommende Fragen zur Immobilie eine Antwort haben oder zumindest wissen, wo sie steht. Das gilt ebenso für die nähere Umgebung – also wo ist die nächste Haltestelle, wie sieht es mit der Nahversorgung aus usw.
Das schafft Vertrauen der potentiellen Käufer in Sie und Ihre Immobilie.

Einladende Atmosphäre in Ihrer Immobilie schaffen

Im Vorfeld der Besichtigung empfiehlt es sich eine wohnliche Atmosphäre zu schaffen. Es sollte sauber und aufgeräumt sein, persönliche Gegenstände sollten nach Möglichkeit nur dezent platziert oder weggeräumt werden. Gleiches gilt für den Außenbereich.
Studien haben außerdem gezeigt, dass durch bestimmte Düfte oder auch dezente Musik, das Wohlbefinden der Interessenten bei einer Besichtigung steigert. So fühlen sich viele bei dem Duft von frisch aufgebrühten Kaffee gleich ganz heimisch. Aber Vorsicht – auch hier gilt die Devise: Weniger ist mehr!

7. Tipp: Die Bonität Ihrer Kaufinteressenten überprüfen

Nach langem Suchen haben Sie sich für einen potentiellen Käufer oder eine Käuferin entschieden. Bevor Sie in die Verkaufsverhandlungen einsteigen, sollten Sie die Bonität und die Ernsthaftigkeit des Interesses prüfen.

Dieser Schritt ist entscheidend, weil wenn der Käufer nicht zahlen kann, können zum Beispiel die Notarkosten an Ihnen hängen bleiben. Haben Sie im schlimmsten Fall das Eigentum schon übergeben und müssen den Verkauf rückabwickeln, bedeutet das für Sie viel Aufwand und Kosten. Noch problematischer wird es für Sie, wenn Sie den Verkaufserlös schon fest eingeplant haben und selbst bereits andere Verpflichtungen eingegangen sind.

Für eine Prüfung können Sie sich Konto- und Depotauszüge zeigen lassen, eine Schufa-Auskunft einholen (lassen). Eine weitere Option ist das Anfordern der Finanzierungszusage der Bank.

8. Tipp: Geschickte Verkaufsverhandlungen für einen Top-Preis

Sie befinden sich mit Ihrem Immobilienverkauf auf der Zielgeraden, sollten jetzt aber keinesfalls unkonzentriert werden. In den Verkaufsverhandlungen legen Sie schlussendlich den Preis fest, welchen Sie für Ihre Immobilie bekommen.

Wenn Sie in die Verhandlung einsteigen, sollten Sie mit einem höheren Preis einsteigen als dem Realwert. Bei ca. 110% spricht man von einem moderaten Startpreis, wenn Sie mit bis zu 140% des Realwertes einsteigen, spricht man vom Hochpreis-Modell.
Ausschlaggebend für den Erfolg im Verkaufsgespräch, ist eine optimale Vorbereitung. Kennen Sie die Fakten zu Ihrer Immobilie und heben Sie die Vorzüge hervor. Im Optimalfall haben Sie schon bei früheren Besichtigungen etwas mehr über Ihren Käufe bzw. Käuferin erfahren und können die Immobilie den Interessen entsprechend hervorheben.

Der Käufer macht gerne Sport? Im Keller lässt sich wunderbar ein Fitnessraum einrichten. Die Kinder der Familie brauche viel Bewegungsraum? Der Garten bietet viel Platz für eine Tobelandschaft, hinter dem Zaun geht es gleich raus in den Wald und im näheren Umkreis befinden sich mehrere Spielplätze.

Auch könne Sie geschickt Formulierungen wie “Schulden” oder “Preis” vermeiden, indem Sie eher von “Finanzierung zu günstigen Zinsen” oder dem “Wert” der Immobilie sprechen. Lassen Sie sich außerdem im Gespräch nicht vom Interessenten provozieren oder unter Druck setzen, sondern bleiben Sie immer sachlich.

9. Tipp: Rechtssicher verkaufen mit einem geprüften Kaufvertrag

Sie haben sich mit dem Interessenten auf einen Preis und sonstige Konditionen geeinigt, dann fehlt für einen erfolgreichen Verkauf nur noch der Kaufvertrag.

In Deutschland gilt nach BGB §311b Abs. 1 die Pflicht, dass ein Kaufvertrag bei dem ein Grundstück bzw. Wohneigentum den Besitzer wechselt, von einem Notar beglaubigt werden muss. Entsprechend müssen Sie sich einen Notar suchen. Diesen liefern Sie und der Käufer die Informationen zum Verkauf und er erstellt daraus den Kaufvertrag.

Achten Sie darauf, dass Sie den korrekten Preis sowie alle weiteren Vereinbarungen im Kaufvertrag festhalten. Zum Beispiel, ob und zu welchem Preis Einrichtungsgegenstände überlassen werden, Absprachen zu mögliche Mängeln usw. So sichern Sie sich rechtlich ab und erleben später keine böse Überraschung. Der Notar stellt Ihnen dann den Kaufvertrag zur Prüfung zur Verfügung – hier empfiehlt es sich durchaus, noch mal einen Anwalt oder Makler darüber schauen zu lassen, ob rechtlich alles in Ordnung ist.

10. Tipp: Übergabe der Immobilie erst nach vollständiger Bezahlung

Alles ist geregelt – fehlt zum Abschluss des Geschäfts nur noch die Übergabe des Eigentums. Hier ist zu empfehlen, dass die Übergabe erst nach vollständiger Bezahlung des Kaufpreises erfolgt.

Sicher können Sie das Eigentum auch schon vorher übergeben, doch sollte sich nach der Übergabe herausstellen, dass der Käufer nicht zahlen kann, wird es unter Umständen schwer, ihn wieder aus der Immobilie herauszubekommen.

Bei der Übergabe sollten Sie zudem ein ausführliches Übergabeprotokoll anfertigen. In diesem können Sie mit gemeinsam mit dem Käufer auch eine detaillierte Mängelliste festhalten und sich somit noch mal absichern, dass nach der Übergabe keine weiteren Ansprüche mehr gestellt werden. Im Optimalfall bringen Sie auch noch eine Begleitperson für die Übergabe mit, welche das Übergabeprotokoll als unbeteiligte Dritte Person unterschreiben kann.

Immobilie verkaufen ohne immobilienmakler

Ein erfolgreicher Immobilienverkauf ist ohne Makler möglich

Der Verkauf ohne Makler bringt Vor- und Nachteile mit sich. In jedem Fall bedeutet er viel Arbeit – wenn Sie dabei jedoch unsere Tipps zum Immobilienverkauf beachten, sollte einem erfolgreichen Abschluss nichts im Wege stehen.

Scheuen Sie sich nicht, an der ein oder anderen Stelle Unterstützung hinzuzuziehen. Für eine professionelle Immobilienbewertung können Sie einen Makler oder Immobiliengutachter beauftragen. Oder wenn Sie den Kaufvertrag noch mal anwaltlich prüfen lassen. Zwar kostet das erstmal Geld, es sind jedoch Investitionen, welche Sie vor noch deutlich höheren Verlusten bewahren können.

Immobilie mit oder ohne Immobilienmakler verkaufen?

Sie spielen mit dem Gedanken Ihre Immobilie zu verkaufen und überlegen, ob Sie den Verkauf mit oder ohne Immobilienmakler bestreiten möchten. Schließlich ist die Nachfrage nach Immobilien in München hoch, es dürfte sich also problemlos ein Käufer finden und ganz nebenbei sparen Sie sich die Maklercourtage.

Entscheiden Sie sich für den Verkauf mit einem Immobilienmakler, spart Ihnen das eine große Menge an Aufwand, da Sie sich um nichts kümmern müssen. Beide Möglichkeiten haben ihre Vorzüge und Nachteile, die wir Ihnen gern erläutern.

Privater Immobilienverkauf  – das kommt auf Sie zu

Der Verkauf einer Immobilie ist keine alltägliche Aufgabe, weshalb die meisten Eigentümer haben keinerlei Erfahrung in diesem Bereich haben. Wollen Sie Ihre Immobilie erfolgreich verkaufen, kommen eine ganze Reihe von Aufgaben auf Sie zu – unter anderem:

  1. Filtern der Interessenten nach Eignung
  2. Organisation der Besichtigungstermine
  3. Durchführung von Besichtigungen
  4. Stetiges Kommunikation mit den Interessenten
  5. Verhandlungsgespräche
  6. Gestaltung eines wasserdichten Verkaufsvertrags
  7. Abwicklung des Verkaufs und der Übergabe

Sie sehen, da kommt viel Arbeit auf Sie zu. Viele der Schritte bergen diverse Risiken. Haben Sie das nötige Wissen um einen realistischen Preis für Ihre Immobilie verlangen zu können? Können Sie echte Interessenten von denjenigen unterscheiden, die eigentlich nur mal schauen wollen? Haben Sie das nötige Verhandlungsgeschick um die besten Konditionen zu verhandeln.

Natürlich können Sie all das erlernen und selbst in die Hand nehmen. Schließlich sind Sie der Experte, wenn es um das Wissen rund um Ihre eigene Immobilie geht. Niemand kennt Ihr Haus und seine Vorzüge so gut wie sie selbst.

Dennoch sollten Sie sich eine Sache bewusst machen: Ein privater Immobilienverkauf ist zeitintensiv! Nicht selten rufen in den ersten Tagen der Annoncierung hundert Interessenten an. Das lässt sich nicht so einfach nebenbei handeln. Bei all dem Aufwand bringt der private Immobilienverkauf aber auch ein paar Vorteile:

Die Vorteile des privaten Immobilienverkaufs auf einen Blick

  • Sie sparen sich die Kosten, die ein Immobilienmakler für seine Leistungen erhebt.
  • Es sind keine weiteren Absprachen mit einer weiteren Instanz (dem Immobilienmakler) nötig.
  • Sollten Sie bereits einen Kaufinteressenten kennen, dann wird der private Verkauf schneller ablaufen, als mit Immobilienmakler.

Die Nachteile des privaten Immobilienverkaufs auf einen Blick

  • Wenn Sie vorher keinen Interessenten kennen, ist die Suche nach dem geeigneten Käufer extrem zeitaufwendig. Insbesondere in einem so gefragten Markt wie dem Immobilienmarkt in München.
  • Ohne Vorkenntnisse im Bereich Immobilienverkauf und ohne die nötigen Marktkenntnisse, benötigen Sie eine lange Vorbereitungszeit, um für die Herausforderungen eines Immobilienverkaufs gewappnet zu sein.
  • Interessenten halten sich an keine Bürozeiten. Sie werden zu jeder Tageszeit mit Anfragen zur Immobilie kontaktiert. In den ersten Tagen der Annoncierung melden sich teilweise mehr als hundert Interessenten. Diese Flut an Interessensbekundungen und Fragen zu managen ist neben einem Job nahezu unmöglich.
  • Das Fehlen von Verhandlungsgeschick führt oftmals dazu, dass Sie Ihr Haus nicht zum optimalen Preis verkaufen. Dabei sprechen wir von Verlusten im fünfstelligen Bereich. Vertrauen Sie deshalb im Vorfeld auf die professionelle Werteinschätzung eines Immobilienmaklers.
  • Die Einschätzung von potentiellen Käufern ist schwierig. Wie können Sie feststellen, ob die Interessenten tatsächlich über die finanziellen Mittel zum Erwerb Ihrer Immobilie verfügen. Immobilienmaklern stehen Kundenkarteien mit passenden, geprüften Interessenten offen.

Sollten Sie mit dem Gedanken spielen, Ihren Immobilienverkauf in die eigene Hand zu nehmen, dann sollten Sie unbedingt unseren Blogpost mit Tipps zum eigenständigen Immobilienverkauf lesen. Weitere Information finden Sie außerdem in unserem umfassenden Ratgeber Privater Immobilienverkauf.

Keine Probleme mit Immobilienverkauf, wenn man sich an Citigrund Immobilien wendet

Immobilienverkauf mit Immobilienmakler

Den Verkauf einer Immobilie allein und neben einem Job zu stemmen ist eine hohe zeitliche Belastung. Nicht umsonst hat sich ein ganzes Berufsfeld um diese, nur auf den ersten Blick simple Aufgabe, gebildet. Exposé-Erstellung, Vermarktung, Interessentenverwaltung, Verhandlungen, Besichtigungen und schlussendlich die Übergabe – in all diesen Themen ist ein Immobilienmakler Experte. Dieses Expertenwissen lässt sich ein Immobilienmakler natürlich auch vergüten und genau das wirkt auf die meisten abschreckend: die Maklercourtage.

Das Leistungsspektrum variiert von Makler zu Makler und ist abhängig vom Umfang des Angebots. Schauen Sie sich also vorher genau an, was der Immobilienmakler Ihres Vertrauens anbietet und abdecken kann.

Woran erkenne ich den richtigen Immobilienmakler?

Die grundlegenden Leistungen sind bei den meisten Maklern gleich, viele Makler bieten jedoch noch weitere Sonderleistungen wie Homestaging und virtuelle Rundgänge an.

Es liegt in Ihrem Ermessen zu entscheiden, was nötig ist und was nicht. Folgende Aspekte sollten Sie aber außerdem in Ihre Entscheidung einbeziehen, denn sie zeichnen einen guten Immobilienmakler aus:
Transparente Kommunikation: Weist der Immobilienmakler Sie von Anfang an auf sein Leistungsspektrum und die damit einhergehenden Kosten hin?

Sicherheit: Hat der Immobilienmakler eine Vermögensschadenhaftpflicht?
Engagement: Ist der Immobilienmakler für Sie jederzeit gut erreichbar?
Regionalität: Kennt sich der Immobilienmakler in der Region aus?
Erfahrung & Qualifizierung: Wie lange arbeitet der Immobilienmakler schon in dem Beruf und kann er irgendwelche Qualifizierungen vorweisen?

Wie viel kostet ein Immobilienmakler?

Die Kosten für die Tätigkeit des Immobilienmaklers werden meist als der einzige Nachteil bei der Entscheidung genannt. Um eine fundierte Entscheidung treffen zu können, ob Sie den Verkauf mit oder ohne Immobilienmakler durchführen wollen, sollten Sie auch die genauen Kosten kennen.

Der Immobilienmakler erhält für den erfolgreichen Verkauf eine Provision, deren Höhe vom Richtwert im jeweiligen Bundesland und vom Geschäftswert abhängt. Die Provision ist in der Regel ein festgelegter Prozentsatz, der in Bayern bei maximal 7,14% liegt. Ob die Provision zwischen Eigentümer und Käufer aufgeteilt wird oder nur vom Eigentümer bzw. Käufer zu tragen ist, ist ebenfalls je nach Bundesland und von Makler zu Makler unterschiedlich. Hier sollten Sie sich vor der Beauftragung genau über die Konditionen informieren.

Achtung: Spätestens ab 2021 tritt ein Bundesgesetz in Kraft, nach dem die Zahlung der Provision hälftig auf den Käufer und Verkäufer aufgeteilt wird. Der Käufer muss dann in jedem Fall die Provision bzw. Courtage nicht mehr alleine zahlen.

Welcher Verkaufspreis erzielt wird, hängt grundlegend vom Zustand, der Größe und der Lage des Objektes ab sowie vom regionalen Immobilienmarkt. Ein Immobilienmakler mit Erfahrung auf dem regionalen Markt kann jedoch die Immobilie zielgruppengenau vermarkten und somit einen besseren Preis erzielen. Zusätzlich hilft das Verhandlungsgeschick des Immobilienmaklers dabei, einen optimalen Verkaufspreis zu erzielen, der normalerweise über dem Preis liegt, der ohne einen Immobilienmakler erzielt worden wäre. Insofern gleicht der Immobilienmakler in vielen Fällen seine Provisionszahlung durch einen höheren Verkaufspreis wieder aus.

Kontrolle über den gesamten Verkaufsprozess

Der Verkauf mit Immobilienmakler erspart Ihnen viel Zeit und Arbeit und garantiert Ihnen in den meisten Fällen einen höheren Verkaufspreis. Beim privaten Verkauf sparen Sie sich die Maklerprovision und haben, wie bei einer Zusammenarbeit mit Citigrund, die volle Kontrolle über den gesamten Verkaufsprozess.

Wenn Sie sich noch unsicher sind, für welche Variante Sie sich entscheiden wollen, dann schauen Sie sich doch noch unseren ausführlichen Ratgeber für den Privaten Immobilienverkauf an. Gerne können Sie auch einen Blick in unsere Umfangreichen Leistungen werfen.

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