Style sells – Besser verkaufen mit Home Staging

Oft ist das ganze Potenzial einer Immobilie nicht auf den ersten Blick erkennbar. In diesen Fällen hängt der Erfolg des Immobiliengeschäfts vor allem von dem Verkaufstalent des Maklers sowie der Vorstellungskraft der Kunden ab. Beide Faktoren können mit einer einzigen Maßnahme unterstützt werden: dem Home Staging.

Was ist Home Staging?

Home Staging kommt – wie es der Name schon vermuten lässt – aus Amerika, wo es in den 1970 Jahren auf dem Immobilienmarkt aufkam als eine findige, nicht genauer definierte Person die geniale Idee hatte, Immobilien für den Verkauf aufzubereiten. Beim Home Staging handelt es sich um eine Praxis zur Verkaufsförderung von Immobilien, bei der einzelne Wohnungen, Einheiten oder ganze Gebäude mithilfe von Farbe, Licht und vor allem mit Möbeln aufbereitet werden, um so das Potenzial eines Objekts hervorzuheben, zu unterstreichen oder in manchen Fällen überhaupt erst sichtbar zu machen.

Seit seinen Anfängen als Trick einiger weniger Makler hat sich das Home Staging in den vergangenen Jahrzehnten zu einem richtigen Business entwickelt – auch in Deutschland. Heute gibt es deutschlandweit circa 200 professionelle Homestager, die ihr Geld damit verdienen, Immobilien so einzurichten, dass sie einem möglichst breiten Publikum gefallen werden.

Für Innenarchitekten ist Home Staging besonders interessant, da sie dabei ihrer Kreativität freien Lauf lassen und ein Zuhause oder Büro ganz nach ihren eigenen Vorstellungen entstehen lassen können, sofern dabei der Wert und das Potenzial des Objekts unterstrichen wird.

Home Staging vs. möblierter Verkauf

Auch wenn diese Praxis eine besondere Schnittstelle zwischen Immobilienvertrieb und Innenarchitektur bildet, darf Home Staging nicht mit einem möblierten Verkauf verwechselt werden. Denn beim Home Staging geht es darum, die Möglichkeiten der Inneneinrichtung einer Immobilie aufzuzeigen und nicht etwa darum, ein Objekt genau so, wie es sich ein Interior Designer ausgedacht hat, zu verkaufen und dem Käufer damit die Frage der Inneneinrichtung abzunehmen.
Deshalb ist es wichtig, zwischen Home Staging und einem möblierten Verkauf zu unterscheiden. Es gibt seltene Fälle, in denen Möbel aus einem Home Staging übernommen werden können und direkt in der gekauften Immobilie bleiben. Aber das ist die absolute Ausnahme. Generell dient Home Staging ausschließlich zur Inspiration der potentiellen Kundschaft.

Unterschied zwischen Home Staging und Musterwohnung

Unterschied zwischen Home Staging und Musterwohnung

Home Staging wird häufig mit der Präsentation einer Musterwohnung gleichgesetzt. Das ist allerdings nicht ganz richtig. Eine Musterwohnung kann nämlich auch nur ein Beispiel sein, um Material und Qualität eines Projekts vorzustellen, bei der Schnitt, Quadratmeterzahl und Ausstattung vom eigentlichen Objekt abweichen. Home Staging hingegen findet, sofern es nicht virtuell ist (hierzu gleich mehr), immer in der tatsächlichen Immobilie statt.

Ein Tipp für Sparfüchse: Möbel, die für Home Staging verwendet wurden, gibt es nach Verkauf der Immobilie häufig zu sehr günstigen Preisen, da sie wie Ausstellungsstücke im Möbelhaus nicht mehr als neuwertig verkauft werden können.

Für wen wird Home Staging gemacht?

Home Staging richtet sich vor allem an Personen, die für den Eigenbedarf kaufen und nicht als reine Investition. Beim Kauf einer Immobilie spielen viel mehr Faktoren eine entscheidende Rolle als beim Mieten. Niemand kauft, um nur kurz darin zu wohnen. Auch kleine Details können entscheidend sein, wenn es darum geht, das neue Zuhause für viele Jahre zu finden, wie es bei einem Kauf für Eigenbedarf eigentlich immer der Fall ist.

Auch für Investoren kann Home Staging bei der Entscheidungsfindung helfen. Allerdings gilt das Interesse hier vor allem dem potentiellen Gewinn, den eine eventuelle Mieteinnahme darstellen würde. In diesem Fall ist es also vor allem wichtig einen allgemein verträglichen Stil zu präsentieren und das Potential einer Immobilie zu unterstreichen.

Klassisches vs. virtuelles Home Staging

Vor allem bei Immobilien, die bisher nur auf dem Papier existieren, die Vermarktung aber schon gestartet ist, kann ein virtuelles Home Staging sehr hilfreich sein. Dabei wird am Computer ein dreidimensionales Rendering kreiert, das die zukünftige Immobilie zu 100% so abbildet, wie sie fertig tatsächlich aussehen wird.

Besonders wichtige Faktoren beim virtuellen Home Staging sind jene Details, die bei einer bereits gebauten Immobilie offensichtlich sind. Dazu gehören die Aussicht sowie die Ausrichtung nach Himmelsrichtung, also wann zu welcher Uhrzeit am meisten Licht durch Fenster und Terrassen- bzw. Balkontüren einfällt.

Vorteile des virtuellen Home Stagings

Das virtuelle Home Staging wird mittlerweile immer häufiger auch bei bereits bestehenden Objekten angewandt. Das liegt zum einen daran, dass der Aufwand deutlich geringer ist und mehr in kürzerer Zeit ausprobiert werden kann, zum anderen sind die Kosten auch deutlich geringer.

Eine 3D-Simulation bleibt natürlich immer nur eine Simulation. Dabei ist es egal, wie gut sie gemacht ist. Das mag auf den ersten Blick wie ein Nachteil erscheinen. In Wahrheit bietet das virtuelle Home Staging aber viel mehr Möglichkeiten der Personalisierung. Hier kann mit Stilen gespielt werden und das Design auf die unterschiedlichsten Zielgruppen ausgerichtet werden.

Dreidimensionale Simulationen bieten aufgrund immer größerer Datenbanken außerdem die Möglichkeit, einem potentiellen Kunden mit einem besonderen Service zu beeindrucken. Nämlich indem man es ihm ermöglicht, seine eigenen Möbel (oder zumindest sehr ähnliche Modelle) per Simulation in die neue Immobilie zu projizieren und somit besser einschätzen zu können, wie ein neues Zuhause aussehen könnte.

Vorteile des virtuellen Home Stagings

Beispiele Für digitales Home Staging mit Citigrund

Anwendungsfelder für klassisches Home Staging

Home Staging bietet sich in vielen Fällen an. Ganz besonders aber in den Folgenden:
Zum einen bei Neubauten, die oft steril und leblos wirken, solange sie noch unbewohnt sind, hilft Home Staging dem Ambiente Leben einzuhauchen, eine einladende Atmosphäre zu schaffen und Gemütlichkeit zu suggerieren.

Zum anderen ist Home Staging besonders hilfreich bei der Vermarktung von Gebäuden, die beispielsweise aufgrund ihrer Umgebung, Lage, Geschichte oder Fassade schwieriger zu verkaufen sind. Solche Immobilien können durch Home Staging aufgepeppt werden und potentiellen Kunden zeigen, dass es bei jeder Immobilie vor allem darauf ankommt, was darin steckt und nicht, wo sie steht.

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Ihr Kontakt zu Citigrund Immobilien München

Vorteile von Home Staging für den Verkäufer

Der Verkäufer kann durch den Einsatz von Home Staging eine bestimmte Zielgruppe forcieren, indem er beispielsweise einen Interior Designer damit beauftragt, eine Immobilie in einem ganz bestimmten Stil aufzubereiten. Damit kann ein erster Schritt hin zur gewünschten Zielgruppe gemacht werden.

Vorteile von Home Staging für den Käufer

Dem Kunden hilft Home Staging insofern als dass es seine Vorstellungskraft unterstützt und bei der Entscheidungsfindung helfen kann. Wer eine Wohnung eingerichtet gesehen hat – im besten Fall auch noch in einem Stil, der sich mit dem eigenen deckt oder sich ihm zumindest annähert – der kann sich auch besser vorstellen, wie sie mit den eigenen Möbeln aussehen würde.

Selbst wenn der Stil des Home Stagings nicht wirklich mit dem eigenen Designvorlieben übereinstimmt, hilft es dennoch sehr, einfach einmal zu sehen, wie ein Raum möbliert aussieht, wie viel Platz eine Dreisitzer Couch weg nimmt, in welchen Farben die Wände gestrichen werden könnten, wie ein Raum beleuchtet aussieht und so weiter.

Home Staging soll auf der einen Seite ein konkretes Einrichtungsbeispiel sein und andererseits die Vorstellungskraft des Käufers ankurbeln, damit dieser sieht, was alles möglich ist.

Home Staging mit Tipps vom Experten

Wie immer gilt auch beim Home Staging: Vertrauen Sie nur echten Experten! Citigrund Immobilien kennt den Markt in und um München wie kein anderes Maklerbüro und kann Ihnen auch beim Thema Home Staging mit Rat und Tat zur Seite stehen.

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